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Tagebuch USA 2005 |
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Tagebuch der USA-Reise, die wir 2005 unternahmen
20.08.2005
Lange gebucht und vorbereitet und dann doch so schnell Wirklichkeit geworden . Unser großer USA-Urlaub 2005. Die Urlaubsvorbereitungen kosteten mich auch diesmal reichlich Nerven. Ich hatte richtiges Reisefieber. Aber ich bin gut fertig geworden und der 20.08. begann relativ entspannt. Auch unser "Taxidriver" Oliver kam sehr pünktlich - nämlich 15 Minuten vor der vereinbarten Zeit. Das Gepäck war schnell verstaut und los gings. Vergessen hatte ich auch nichts - O Wunder! Mit der Fahrt hat alles gut geklappt und wir fanden auch gleich unser "Check in". Noch in der Warteschlange - wir waren die zweite "Reisegruppe" - wurden wir der Sicherheitsbefragung unterzogen. Zum Glück wurden die Koffer nicht geöffnet. Wer weiss, ob ich sie wieder zubekommen hätte. Die Zeit bis zum Abflug verging relativ schnell. Unsere Plätze im Flugzeug waren auch OK. Am Flug war nichts auszusetzen! Wir dachten schon - nach Berichten von Kollegen von Rolf - dass die Fluggesellschaft sehr schlecht sei. Aber noch am Boden wurden schon Getränkebeutel (wie Sunkist) verteilt. Die Verspätung hielt sich auch in Grenzen. Lediglich 40 Minuten später startete unser Jumbo-Jet von Air-India. Die Stewardessen waren nett anzusehen mit ihren Saris. Die eine, die für uns zuständig war, hatte sich Glitzersteine auf die Stirn geklebt. Das sah sehr hübsch aus. Wir bekamen 3 Mahlzeiten serviert. Es war zwar nicht berauschend - aber OK. Wir hatten schon schlechtere Flugzeugessen. Zum Abendessen gab es sogar eine Menuekarte. Nach einem langen, aber sehr angenehmen, ruhigen Flug, landeten wir in Los Angeles. Das Wetter war etwas dunstig, aber es hatte 20°C. Hier mussten wir uns dem Security-Check unterziehen. Das hieß: Fingerabdrücke wurden abgenommen und Fotos "geschossen". Das alles kostete Zeit. Endlich konnten wir unsere Koffer einsammeln und zum Alamo-Shuttle gehen, der uns zur Mietwagenstation brachte. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen. Unser "Betreuer" überredete uns zu einem besseren Wagen, als den, den wir gebucht hatten. Es ist ein Toyota-Sienna - und wir ließen uns halt "breitschlagen", nachdem er auch versicherte, dass die Mehrkosten durch die Benzineinsparung wieder hereinkämen (es stimmte) und es war ein wirklich gutes Auto - wieder in metallicrot .

Unser Hotel war nicht sehr weit entfernt und wir fanden es auch auf Anhieb. Der Eincheck verlief problemlos (ich hatte ja via Internet vorgebucht) und wir bekamen ein wirklich schönes, riesiges Zimmer - sogar mit Sitzecke. Wenn man zum Fenster raus sah, konnte man die großen Flugzeuge starten sehen.

Ich sehe das sowieso so gerne Nach MEZ ca. 7.00h fielen wir endlich total erschöpft ins Bett. Aber wir konnten alle nicht so recht schlafen, obwohl die Betten, respektive Matratzen, super waren. Das lag bestimmt am Jetlag.
21.08.2005
Heute hatten wir uns die Universal-Studios vorgenommen. Nach einem guten Frühstück mit Donuts, starteten wir. Dank Rolf und Carolin fanden wir die Studios auch sofort. Am Parkeingang wählten wir "bevorzugtes Parken". Das war zwar etwas teurer, aber wir konnten im Parkhaus direkt vor dem Eingang parken. Der Tag begann wieder relativ unfreundlich. Aber dann kam doch die Sonne heraus. Welch ein Unterschied zu unseren letzen Besuch, der total verregnet war. Zunächst einmal machten wir die Studio-Tour. Das war wieder sehr interessant und teilweise auch lustig. Man bekam verschiedene Drehorte gezeigt. Unter Anderem auch die Straße von "Desperate Housewifes".Auch ein Erdbeben wurde in einer U-Bahn-Station inszeniert. Wir trafen auch "King-Kong" und den "Weißen Hai"
Dann besuchten wir die 3-D-Show mit dem "Terminator". Das war sehr komisch - die 3-D-Effekte. Manchmal meinte man, dass sich Gegenstände direkt vor dem Gesicht befänden. Außerdem besuchten wir die Show "Animal-Planet", wo man allerlei Tierdressuren vorgeführt bekam. Dann schauten wir uns die Show "Waterworld" an, wo man eine Seeschlacht mit Feuereffekten miterleben konnte. Dann wollten wir im Vorbeigehen noch was "Lockeres" machen. Es hieß: "Van Helsing". Das war aber - was wir nicht wussten - eine Geisterbahn zu Fuß!!! Carolin und Oma waren mit den Nerven am Ende Es gab auch Erschrecker und es war stellenweise stockdunkel, weshalb sich Oma auch noch den Kopf anstieß. Oma war nun sowieso erschöpft und konnte nicht mehr viel gehen. Rolf und sie setzten sich auf eine Bank und Carolin und ich fuhren mit der großen Rolltreppe in den unteren Teil des Parks. Dort fuhren wir "Jurassic Park". Das ist eine Wasserbahn. Aber wir sind nicht zu sehr nass geworden. Mittags aßen wir in einem Burger-Restaurant einen Super-Hamburger. Nachdem Carolin und ich wieder zu Rolf und Oma gestoßen waren, machten wir uns auf den Heimweg. Gut, dass wir nah parkten. Oma konnte kaum noch laufen mit ihrer Arthrose im Knie. Den Abend verbrachten wir auf dem Zimmer, wo wir wieder todmüde ins Bett fielen.
Anmerkung: Am 01. Juni 2008 brannten große Teile der Straßenkulissen ab. Auch die Sets von "King Kong" und "Zurück in die Zukunft" wurden ein Raub der Flammen.

22.08.2005
Heute stand Seaworld auf dem Programm. Aber zunächst mussten wir noch nach San Diego kommen. Es hat auch alles wieder super geklappt, dank Carolins Navigation und Rolfs Fahrkünsten. Das Hotel gefiel uns wieder supergut. Das Frühstück vom L.A.-Hotel war übrigens super. Es gab Donuts und süße Teilchen sowie Cerealien und allerhand Getränke. Das heutige Hotel hatte wieder Motelcharakter. Aber das Zimmer hat wieder alles, was man braucht - und das ist das Wichtigste. Ursprünglich wollten wir sofort in den Seaworld-Park. Aber gut, dass wir zuerst eincheckten; denn da bekamen wir 2 Gutscheine, die im Park in zwei Plüschtiere (Wale) eingelöst werden konnten. Der Park ist sehr schön. Bei der Delfin-Show wurden wir ganz schön nass gespritzt. Es gab auch noch viele Tiershows. Unter Anderem auch eine Show, wo es dressierte Hunde und Katzen zu sehen gab. Wir konnten auch mit einen "Drehturm" nach oben fahren und die Aussicht auf den Park und die Bucht genießen. Außerdem geht eine Gondelbahn über die Bucht. Leider kosten die beiden Attraktionen Extra-Eintritt. Später sahen wir auch die Killerwal-Show. Die Killerwale heißen im Park "Shamu". Leider saßen wir wieder auf einem Platz, wo wir voll gespritzt wurden. Dieses mal war ich völlig durchnässt. Zum Glück hatte sich das Wetter wieder aufgeklärt und die Sonne war heiss, so dass wir wieder schnell trocken waren. Mittags aßen wir eine Pizza im Park. Rolf und Oma setzten sich auf eine Bank. Carolin und ich gingen nochmal alleine los. Wir schauten uns noch Einiges an. Beinahe hätten wir sogar einen Delphin streicheln können. Sie kamen ganz nah an den Beckenrand. Aber halt nicht nah genug zu uns. Aber dafür berührten wir schwarze Mantas. Aber die fühlen sich etwas eklig an - ganz glitschig und schleimig. Auch durch eine Glasröhre gingen wir, wo die Haie "um uns herum schwammen". Dann fuhren wir wieder zum Hotel, wo wir uns für den Rest des Abends ausruhten.
23.08.2005
Der Tag begann wieder mit einem excellenten Frühstück, ähnlich wie gestern, mit Donuts und Teilchen. Außerdem gab es hier noch English Muffins zum toasten. Auch hier gab es wieder mal nichts zu meckern. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach dem Städtchen Twentyninepalms. Zuerst war es eine sehr kurvige und bergige Strecke. Leider wurde ich mal wieder autokrank und musste mich sogar übergeben . Zum Glück hatte ich schon mal vorsorglich einen Beutel parat. Danach ging es mir wieder besser und die Straße ging auch wieder mehr geradeaus. Wir fuhren etliche Kilometer (Meilen) an einem Salzsee entlang - genannte "Salton Sea". Es war fast wie in der Wüste. Danach fuhren wir in den "Yosuah-Nationalpark" ein. Wir sahen zwar ein Schild "Road closed"- aber wir glaubten nicht so recht daran, weil es überhaupt keine Sperre oder dergleichen gab. Aber wir wurden eines Besseren belehrt. Plötzlich - aber nach vielleicht 20 oder 30 Meilen - war wirklich die Straße abgesperrt und es ging nicht mehr weiter. Vom letzten Sturm mussten wohl noch Aufräumungsarbeiten gemacht werden. Die Sperre war direkt an einem Besucherzentrum. Aber es war kein Mensch da. Wir waren nicht die Einzigen, denen das passierte. Wir trafen da auch ein anderes deutsches Pärchen, dem es genauso ging. Wir mussten den ganzen Weg zurückfahren und wählten dann eine andere Route. Das war auch sehr gut, denn das war der schönste Teil des Parks. Die gigantischen Steinhaufen und die charakteristischen Yosuah-Tree-Bäume gefielen uns - besonders mir - super gut. Das war mit der schönste Nationalpark, den ich je befahren hatte. Nachmittags kamen wir dann zu unserem Hotel in Twentyninepalms. Das ist vielleicht ein trostloses Kaff. Es ist auch ziemlich heiss. Unser Zimmer war wieder so, wie wir es uns vorstellen. Abends gingen wir essen in ein Restaurant, genannt "Caroussel". Das war wie ein Karussel aufgemacht. Da aßen wir ein Steakgericht. Es war recht gut und auch nicht allzu teuer.
Kleine Episode am Rande:
Da saßen auch zwei "hinterwäldrische" American Boy´s am Nebentisch. Ich bemerkte, wie der eine den anderen anstieß und vermutlich darauf aufmerksam machte, wie komisch wir aßen - nämlich mit Messer und Gabel! ;) Das hatten die vermutlich noch nie erlebt - geschweige denn gesehen.
Dann war wieder mal ein Tag vorbei. Ach so, wir fuhren auch noch zu einem kleinen Einkaufscenter, wo wir einiges einkauften. Unter Anderem Utensilien, die wir brauchten, um unsere Päckchen fertig zu machen, für Carolins amerikanische Gastfamilie und Tante Gisela, der wir Marzipan schicken wollten.
24.08.2005
Heute machten wir uns auf nach Las Vegas! Nach einem, wieder sehr guten Frühstück, fuhren wir los. Da ich wusste, dass es durch die Wüste (ohne viel Verkehr) ging, fuhr ich diesmal. Das gefiel mir gut, denn ich musste nur lenken, nachdem ich den "Tempomat" - genannt "Cruise Control" aktivierte. Nach zig Meilen kamen wir an zwei winzigen, trostlosen Orten, genannt Amboy und Cima vorbei. Plötzlich öffnete sich eine Ebene und alles war schneeweiss. Es war ein ausgetrockneter Salzsee. Da hielten wir natürlich an und machten Fotos. Leider hatte ich nicht bedacht, dass es unter der Salzkruste morastig war. Ich landete mit meinen Füßen (Sandalen) im Matsch. Hat mich geärgert - aber was solls? "Take it easy!" Weiter gings durch die Wüste, die aber eigentlich eine Steppe ist mit kleinen Sträuchern und Büschen, so weit das Auge reicht. Kurz vor Las Vegas ließ ich besser wieder Rolf ans Steuer. Der Eincheck ins riesige "Circus Circus Hotel" ging wie immer problemlos und wir parkten unser Auto in der Tiefgarage. Unser Zimmer lag im 27. Stockwerk. Da hatte man eine super Aussicht. Vom Fenster aus sahen wir auch, dass gegenüber ein "Ross for Less" war. Den machten wir unsicher. Ich kaufte mir 3 Shirts. Oma und Carolin je eine Handtasche. Dann gingen wir noch was essen im Restaurant "Stivoli" innerhalb des "Circus Circus". Das ist ein Schnellimbiss-Italiener. Oma und Rolf hatten Spaghetti und Carolin und ich Pizza. Psst ... dort gab es verchromtes Plastikbesteck! Eine Gabel von dort habe ich immer noch als Andenken in meiner Schublade zu Hause. Anschließend waren wir dann so KO, dass wir nichts weiter unternahmen und todmüde ins Bett fielen.
25.08.2005
Der Tag begann mit einem opulenten Frühstücksbuffet. Dann machten wir uns auf den Weg, Las Vegas zu erkunden. Zum Glück gab es diesmal Tageskarten für den "Las-Vegas-Strip-Trolley" - ein Bähnchen, das verschiedene Punkte auf dem Strip anfährt. Da konnten wir bequem von Hotel zu Hotel fahren, wenn auch die Sitze an Bequemlichkeit zu wünschen übrig ließen - einfache Holzbänke - ziemlich hart!!! Wir sahen uns das "Tropicana Hotel" an, denn dort buchten wir eine Magic-Show. Außerdem wollten wir mal das "Mandalay Bay" sehen, wo es ein riesigen Aquarium im Foyer gibt. Es ist ein sehr prächtiges Hotel - wir waren beeindruckt von den glänzenden Marmorböden und der eleganten Ausstattung. Außerdem bummelten wir durchs "New York - New York". Im "Aladin-Hotel" blieben wir etwas länger "hängen". Da gibt es nämlich eine richtige, elegante Mall im Rundcours mit vielen tollen Lädchen. Ich hätte da stundenlang stöbern können. Mit dem nötigen Kleingeld hätte ich mir auch allerhand kaufen können. Aber ich war bescheiden - nur ein "Handy-Charm" nahm ich mir mit. Rolf kaufte mir noch ein Geschenkset mit Uhr, Armband, Ohrringen und Halskette (für unseren Hochzeitstag am 30. August). Im Aladin gibt es auch ein Wasserbecken, wo zu jeder vollen Stunde ein Unwetter (Rainstorm) inszeniert wird. Es donnert und blitzt und sogar ein Regenguss kommt herunter. Sehr imposant war das. Zwischendurch spielten wir auch ein bisschen an Automaten. Ich hoffe ja immer auf den Supergewinn - aber außer Erfahrung gewinne ich nie etwas. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Wir haben auch noch das "MGM Grand" besucht. Hier gibt es ja in der Lobby ein riesiges gläsernes Löwengehege. Zwei Tierpfleger waren bei ihnen und schmusten mit ihnen. Auch ein Löwenbaby haben sie in einem besonderen Raum.
Die Zaubershow im Tropicana war ganz nett. Aber die Tricks hat man alle schon mal gesehen. Aber wir waren wenigstens mal in einer Show. Ach so, der Magier hieß Dirk Arthur und weisse Tiger gab es auch.
Zurück ins Circus Circus ging es, nachdem wir auch noch dem "Strathospere Hotel" einen Besuch abgestattet hatten. Die Fahrt auf den Turm, wo es auch eine Achterbahn gibt (sowieso nichts für mich ), war uns allerdings zu teuer - also verzichteten wir darauf. Im Circus Circus spielten wir noch ein paarmal Pferderennen, was Oma so gut gefällt. Aber wir gewannen nichts. Dann gambelten wir noch ein Weilchen und gingen dann ziemlich spät aufs Zimmer.
26.08.2005
Nach einer relativ kurzen Nacht, ging es heute Richtung Grand Canyon. Zuerst mussten wir allerdings auschecken, was sich für Rolf und mich etwas schwierig gestaltete. Wir fanden nämlich zuerst die Lobby nicht . Unsere "Navigatorin" Carolin war nämlich zunächst mal bei Oma auf dem Zimmer geblieben. Als wir endlich an der richtigen Stelle waren, ging das Auschecken natürlich wieder problemlos. Da es hier auch einen Laden der leckeren "Crispy Cream Donuts" gab, deckten wir uns natürlich für die Fahrt mit einer Schachtel ein. Carolin leitete Rolf wieder auf den richtigen Weg und los gings wieder meilenweit durch die Einöde. Ab und zu mal eine trostlose Farm. Wir kamen auch am Lake Mead vorbei. Da standen einige elegante Villen mit Blick auf den See. Dann kamen wir an den Hoover Damm. Das ist wirklich ein gigantisches Bauwerk. Bei unserer Durchfahrt waren Bauarbeiten im Gange. Ich glaube es war eine neue Straße. Am Damm wurde jedes Auto einzeln durchgewunken. Wir kamen auch wieder mal durch das kleine Städtchen Seligman an der Route 66. Dort machten wir eine kleine Rast (das ist einfach Pflicht). Etwas außerhalb von Seligman gibt es einen "Subway" - dort holten wir uns ein Sandwich. Dann war es nicht mehr allzu weit und wir kamen nach Tusayan, wo unser Hotel lag. Es ist ein Holyday Inn Express. Das Zimmer ist wieder OK. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten und Carolin noch ein Telefongespräch mit Tina geführt hatte, fuhren wir noch in den Grand Canyon-Nationalpark ein und besuchten einige imposante Aussichtspunkte. Dieses mal konnten wir uns etwas mehr Zeit lassen, denn wir waren ja nun unser "eigener Herr". Es war wie beim letzten Mal sehr ergreifend, über die weite zerklüftete Landschaft zu sehen.
Ich vergaß ganz, zu erwähnen, dass wir uns bei der ersten Einfahrt in einen Nationalpark, eine Jahreskarte für unser Auto kauften. Das war wesentlich billiger, als wenn wir für jeden Park einzeln gelöst hätten. Nach unserer "Aussichtstour" holten wir uns noch etwas zum Essen aufs Zimmer, denn wir waren nun ziemlich geschafft. Es war ein langer Tag. Morgen solls schon wieder weiter gehen über Page nach Kayenta.
27.08.2005
Wir hatten wieder ein gutes Frühstück und dann gings weiter -nach dem wir noch einen oder 2 Aussichtspunkte am Grand Canyon angefahren hatten - nach Kayenta. Unterwegs wollten wir noch den Antelope Canyon besichtigen, der sich in der Nähe der Stadt Page befindet. Die ganze Zeit gings wieder recht eintönig durch die Steppe. Unterwegs kamen wir auch wieder an der Stelle vorbei, wo Indianer auf einem Auto-Aussichtsplatz Schmuck verkauften. Von da aus sieht man auch einige kleinere Einkerbungen im Land - Ausläufer des Grand Canyons. In der Nähe eines hässlichen Kraftwerkes befindet sich der Eingang zum Antelope Canyon, der unter Navajo-Verwaltung steht. Man muss zuerst mal Eintritt zahlen, damit man auf den Parkplatz kommt. Von dort aus fahren dann LKW´s zu Eingang des Canyons. Die Fahrt kostete auch noch mal. Aber wir haben es wirklich nicht bereut. Zuerst ging es auf dem LKW durch eine Sandpiste zum Eingang. Dann wurde man von einem Indianer (Native American) zu Fuß in den Canyon geführt. Die Lichteinfälle sind wirklich atemberaubend. Der Führer erzählte, dass der Canyon jedes Jahr verändert ist, weil im Winter Wasser durchfließt. Hinter jeder Biegung des Canyons gab es faszinierende Einblicke und Lichtspiele. Nach einer Weile kommt man wieder ans Tageslicht, wo die Landschaft ganz besonders geprägt war dadurch, dass es eigentlich ein Flussbett ist, das zu dieser Jahreszeit allerdings ausgetrocknet war. Die Rückfahrt zum Parkplatz gestaltete sich dann noch abenteuerlicher. Es fuhr eine junge Indianerin und sie wollte offenbar zeigen, dass auch Frauen gut LKW fahren können. Sie raste regelrecht durch die Sanddünen, so dass uns angst und bange wurde - ganz zu schweigen von dem aufgewirbelten Sand, der uns Kontaktlinsenträgerinnen voll in die Augen flog. Erwähnenswert ist noch, dass es innen ganz kühl war. Danach fuhren wir weiter nach Kayenta, das auch sehr von "Native Americans" geprägt ist. Das ist ein relativ trostloses Kaff. Wie gesagt: Fast nur Indianer. Dort gibt es auch ein kleines Einkaufscenter, wo wir uns mit Lebensmitteln versorgten. Auf dem Rückweg zum Hotel kam ein kleiner Sandsturm auf. Alles war aufgewirbelt. Dann gab es sogar einen kleinen Regenguss.
28.08.2005
Heute war unser Frühstück zwar auch OK, aber nicht so gut, wie in den vorigen Hotels. Die Fahrt ging heute durch eine großartige, grandiose Landschaft. Zuerst durch Monument Valley, wo die riesigen Felsformationen mitten aus der Wüste ragen. Auch das Farbenspiel von beige über gelb bis rot ist sehenswert. Plötzlich ragte in einiger Entfernung ein weit ausladender "Tafelberg" vor uns auf. Wir überlegten schon, ob die Straße "drum herum" führt. Aber das dachten wir nur!!! Die Straße führte nämlich hinauf. Aber das war vorher aus der Entfernung überhaupt nicht zu sehen. Das war wieder mal eine abenteuerliche Fahrt über eine unbefestigte Straße - immer am Abgrund (natürlich ohne Leitplanken) oder am Berg entlang. Oma hatte sogar etwas Angst. Die Aussicht hinunter in die Ebene ist einmalig und wirklich sehenswert. Solche Strecken bekommt man natürlich auf einer Busreise nicht zu sehen. So schön hatte ich mir den amerikanischen "Wilden Westen" nicht vorgestellt. Oben angelangt ging es nicht etwa wieder abwärts - nein wir kamen auf ein Hochplateau. Da ging die Straße dann wieder ganz normal ebenerdig weiter. Auf unserem Weg nach Moab, wollten wir auch noch die "Natural Bridges" besichtigen. Deshalb machten wir einen kleinen Umweg. Da gibt es sogar ein kleines Visitor Center. Es führt eine Rundstraße von 9 Meilen an verschiedene Aussichtspunkte. Das war wieder so super anzusehen, dass ich es gar nicht so richtig in Worte fassen kann. Nach der restlichen Fahrt von ca. 60 Meilen durch die Steppe, kamen wir in Moab an. Nach kurzer Regeneration gingen wir in eine Pizzeria und aßen zu Abend. Carolin und ich bekamen unsere gar nicht runter, so dass wir wieder mal Boxen brauchten.
29.08.2005
In unserem Hotel in Moab war kein Frühstück inclusive. Carolin und ich aßen unsere Pizza von gestern Abend fertig. Da es auch eine Mikrowelle gab, machte ich mir meine sogar warm. Rolf und Oma aßen von unseren Vorräten, die wir für Abendessen oder Frühstück gekauft hatten. Heute morgen nahmen wir uns "Arches NP" vor. Das war wieder mal so toll und grandios, dass ich wieder mal fast keine Worte dafür finde. Zuerst fuhren wir einen Punkt an, wo man zwei durchbrochene Felsen sehen kann. Zwei "Windows" - die "Spectacles". Es geht ein kurzer Fußweg dahin. Oma konnte nicht so weit gehen - so gingen Carolin und ich. Wir machten schöne Fotos. Die Ausblicke von beiden Fenstern sind toll. Dann gings wieder weiter zu noch einigen Punkten, die aber nicht so spektakulär waren. Wir fuhren auch noch zu dem Aussichtspunkt, von dem aus man den berühmten "Delicate Arche" sehen kann, das Wahrzeichen von Utah. Leider konnten wir nicht nah ran. Das wäre eine längere Wanderung gewesen. Aber Carolin und ich gingen einen 800 m langen Weg, wo man einen noch besseren Blickwinkel hat. Ich machte ein schönes Foto, bei dem ich den "Arche" heranzoomte. Anschließend fuhren wir zu einem Punkt, der "Sanddunes Arche" und "Broken Arche" heisst. Der Sanddünen Arche war der schönste. Er lag ganz verborgen zwischen riesigen Felsblöcken, wo es nur schmale Durchgänge gab. Der Boden war mit ganz feinem Sand bedeckt. Dort bei dem Bogen war eine junge Amerikanerin, die ihre Harfe mitgebracht hatte und inmitten der Steinblöcke unter dem Arche Harfe spielte. Das war schön anzuhören, eine sehr gute Akustik. Nach einigen Fotosessions gingen wir zurück zum Auto. Den Broken Arche sahen wir uns nur von weitem an. Es wäre wieder ein Fußmarsch von 1 km hin und 1 km zurück gewesen. Wir waren ja auch ein wenig in Zeitdruck, weil wir noch die Fahrt zu unserem nächsten Hotel vor uns hatten. Nach einigen weiteren Fotostopps mit dem Auto, fuhren wir wieder aus dem "Arches NP" heraus und weiter nach Salinas, wo ich das nächste Hotel gebucht hatte. Unsere Reiseroute hatten wir so gewählt, dass wir einen großen Umweg fuhren, um durch "Capital Reef" zu kommen. Das war wieder - ich kann es nur immer wieder betonen - eine wirklich außergewöhnliche Landschaft. Carolin und ich stellten die Vermutung an, dass sich in ferner Vorzeit alles auf dem Meeresboden befunden haben muss. Aber wir fanden diese These nicht bestätigt, als wir ins Visitor Center kamen. Aber es sah wirklich alles so aus, als ob es Korallenriffe wären. Mir hat die Landschaft sogar besser gefallen bevor wer erst ins "National Monument Capital Reef" eingefahren sind. Wir fuhren dann wieder Meilen um Meilen durch menschenleere Gebiete und Straßen. Zwei Orte, die man so nennen konnte, durchfuhren wir. Es gab nur ein paar Häuser und "Fuchs und Hase sagten sich dort Gute Nacht". Schließlich kamen wir in Salina an. Das Hotel war zwar in Ordnung, aber wir mussten zu unserer Enttäuschung erfahren, dass es kein Frühstück gab, obwohl ich das Hotel auch unter diesem Aspekt ausgesucht hatte. Der Preis war allerdings der Gleiche. Das hat uns ein bisschen geärgert.
30.08.2005
Da wir leider kein Frühstück bekamen, aßen wir wieder von unseren Vorräten. Unser Ziel war heute Bryce Canyon. Der Weg war nicht allzuweit in Meilen gemessen. Aber es ging über eine superschöne Panoramastraße - dem "Grand Staircase Escalante". Da ließen wir uns etwas Zeit. Die Straße war wieder mal sehr bemerkenswert. Einmal ging sie sogar direkt an einem Bergkamm bzw. einer "Auffaltung" entlang, so dass man rechts und links den Abgrund hatte. Es war wirklich spektakulär. Am frühen Nachmittag kamen wir bereits an unserem Bestimmungsort Tropic beim Bryce Canyon an. Da hatte ich für uns ein "Cabin" (ein kleines Häuschen) gebucht. Wir wurden freundlich empfangen und waren sehr zufrieden mit unserm kleinen Blockhäuschen, das in nichts einem Hotelzimmer nachstand. Es ist alles vorhanden, was man braucht. Nachdem wir uns etwas ausgeruht hatten, machten wir uns auf zum Bryce Canyon. Wir waren ja auf unserer Rundreise schon mal da - aber nicht an allen Aussichtspunkten. Das holten wir jetzt nach. Ein Punkt, den wir nicht gesehen hatten, war der z.B. "Natural Bridge Point". Der gefiel mir besonders gut. An einem dieser Aussichtspunkte trafen wir nun schon zum dritten mal einen jungen Mann aus der Schweiz. Zum ersten mal sprach er uns am Antelope Canyon an. Zum zweiten mal trafen wir im Visitor Center der "Natural Bridges" aufeinander und nun schon wieder. Er war alleine unterwegs und hatte uns anfangs wohl gar nicht so richtig ernst genommen (die Touristen halt ) Aber jetzt, da er merkte, dass wir auch so genannte "Geheimtipps" besichtigten, belächelte er uns nicht mehr! An zwei Aussichtspunkten gab es zahme Streifenhörnchen, die sogar Erdnüsse aus der Hand fraßen. Eigentlich ist es verboten, die Wildtiere zu füttern. Aber die Hörnchen waren so possierlich anzusehen und wir übertrieben es ja auch nicht. Carolin hat ein paar hübsche Fotos "geschossen" und Rolf hat auch gefilmt, wie sie die Nüsse ganz vorsichtig nahmen und fraßen oder in ihren Backentaschen hamsterten. Dann fuhren wir zurück in unser Cabin und aßen zu Abend auf dem Zimmer (Häuschen). Den restlichen Abend verbrachten wir mit Ausruhen, lesen oder (ich) mit Tagebuchschreiben.
31.08.2005
Die Morgentemperatur betrug hier 4°C! Leider bekamen wir auch heute kein Frühstück , obwohl bei der Buchung im Internet Breakfast-Packages angeboten worden waren. Aber Bob der "Manager" der Cabins erzählte uns, dass es im benachbarten Lokal Pancakes "all you can eat" gibt. Zuerst wollten wir das machen, aber dann hatten wir doch keine Lust dazu. Deshalb fuhren wir einfach mal los, in der Hoffnung, unterwegs etwas zu finden. Aber leider kamen wir wieder nur durch Mini-Städtchen, wo es nichts dergleichen gab, wo man vielleicht ein Frühstück bekommen könnte. Ehe wir uns versahen, waren wir schon im Zion Nationalpark angekommen. Zunächst einmal fuhren wir mit unserem Auto durch den Park. Einmal ging es auch durch einen langen Tunnel. Rolf fand es ziemlich dunkel, bis er feststellte, dass er noch die Sonnenbrille aufhatte. Dann ging es besser hihi Am Visitor-Center gingen Shuttle-Busse los, die noch besonders schöne Stellen anfuhren. Meist waren es auch Ausgangspunkte von Touren, die wir natürlich nicht machen konnten. Aber auch so sahen wir genug schöne Flecken und der Fotoapparat lief wieder mal heiss (der von Carolin), denn ich hatte nur noch 4 Bilder übrig auf meiner SD-Card. Nachdem wir den Zion Nationalpark ausgiebig genossen hatten, fuhren wir weiter zu unserem Bestimmungsort St. George. Unser Hotel fanden wir leicht. Allerdings waren auf der Zufahrtsstraße "massive" Straßenarbeiten im Gange. Unser Zimmer gefiel uns mal wieder ausgesprochen gut. Es war richtig elegant eingerichtet mit Mahagonimöbeln. Carolin und ich hatten uns vorgenommen, endlich zu waschen. Das war in diesem Hotel möglich. Wir starteten gleich 2 Maschinen, nachdem wir genügend - wie wir meinten - Quarters gewechselt hatten. Der Waschgang ging nur 25 bzw. 35 Minuten. Danach starteten wir auch noch mit unseren letzten Quarters die 2 Trockner. Aber es ging nur 10 Minuten. Das kam uns gleich zu kurz vor. In der Zwischenzeit "lachte" uns der Swimmingpool gegenüber unseres Zimmers so an, dass wir schnell eine Runde schwammen. Natürlich war unsere Wäsche nach 10 Minuten noch nicht trocken Aber wir hatten kein Kleingeld mehr. Also packten wir die feuchten Sachen und deponierten sie ausgebreitet im Zimmer, weil wir nun endlich was essen gehen wollten. Ich hatte ja in St. George deshalb ein Zimmer gebucht, weil ich wieder in das dortige "All you can eat-Restaurant" gehen wollte, das wir schon bei unserer Busreise kennen gelernt hatten. Oh Wunder - dank Carolin fanden wir es auch gleich. Es kostete 7.99$, weil wir 2 Minuten nach 4.00h ankamen. Ab 4.00h zählt es nämlich als Dinner. Vorher wäre es Lunch gewesen und 1$ billiger. Seniors ab 60 Jahren bekommen es auch einen Dollar billiger. Es war wieder köstlich. Von Salat über verschiedene Hauptgerichte bis zu Torte und Eiscrem gab es alles, was das Herz begehrt. Mir passierte allerdings ein Missgeschick . ich goss mir fast ein ganzes Glas Sprite über die Hosen. Das sah aus, als hätte ich reingemacht . Aber im Auto lagen noch Shorts. Da ging ich raus und zog die an - schon war ich wieder "gesellschaftsfähig" (einigermaßen jedenfalls) und konnte ohne Peinlichkeit weiter essen. Danach hatten wir uns vorgenommen, den WAL-Mart unsicher zu machen. Wir konnten da ausgiebig in den Klamotten stöbern. Insbesonders bekam ich nun endlich die Gelegenheit, mich mit meiner "Lieblingsunterwäsche", die es nur im WAL-Mart gibt, einzudecken. Dann kaufte ich mir noch 4 T-Shirts und eine 7/8 Jeanshose. Carolin und Oma kauften auch einiges. Rolf - der Beste - kaufte für mich eine neue Speicherkarte für meine Kamera. Jetzt konnte ich wieder fotografieren . Als wir aus dem WAL-Mart rauskamen, war es schon stockdunkel. In unserer Straße wurde ja, wie schon oben erwähnt, gebaut. Als wir dort ankamen, war kein Durchkommen mehr Es stand da: "Road closed" (mal wieder). Wir mussten es leider glauben. Außer rot-weissen, großen Tonnen, die unübersichtlich angeordnet waren, sah man gar nichts mehr. Plötzlich war auch noch der Gegenverkehr auf unserer Spur. Rolf, gar nicht dumm, bog dann auf den Hof eines Hotels ein. Ich hatte schon Angst, dass wir zu unserem Hotel gar nicht mehr hinkämen - aber wir hatten ja einen guten Navigator - Carolin! Die brachte uns, nach einem Blick auf die Karte, wieder auf den richtigen Weg. War ich froh!!! Nun mussten wir uns ja wieder um unsere nasse Wäsche kümmern. Für jeweils weitere 20 Minuten reichten unsere Quarters. Aber danach war das meiste immer noch feucht. Also legten wir vor unserer Tür (sie führte ins Freie) manche Sachen auf einem Stuhl aus und auch im Zimmer drapierten wir die feuchten Klamotten. Dann fielen wir alle todmüde in unser Bett.
01.09.2008
Unser heutiges Ziel war das Death Valley. Es war eine lange Strecke, die vor uns lag und deshalb wollten wir zeitig aufbrechen. Das Frühstück war super. So gut gestärkt, ging es nun zunächst mal wieder gen Las Vegas (aus der anderen Richtung). Es lief wie "geschmiert". Nach ca. 2 Stunden passierten wir Las Vegas. Die Zeit wurde nun auch wieder umgestellt. Jetzt war es sogar noch eine Stunde früher am Tag. Wir konnten nun vom Highway aus nochmals einige Las-Vegas Hotels von hinten sehen. Nach Las Vegas begann bzw. ging die Wüste wieder weiter. Ich bot an, dass ich nun fahren könnte. Ich wollte aber auch noch ein paar Fotos von der Wüste machen. Also hielt ich an und überquerte die Straße, um einen besseren Blickwinkel zu bekommen. Auch die zweite Fahrbahn überquerte ich. Es war auch wirklich kaum Verkehr. Ich machte ein paar schöne Fotos (wie ich finde). Als ich zurückkam, sagte Carolin: "Überquerst du eigentlich immer die Autobahn um zu fotografieren " Das hat mich im Nachhinein dann doch etwas schockiert, dass ich das gemacht hatte. Ich habe die Straße nicht als Autobahn gesehen. Es kamen ja auch wirklich sehr wenige Autos vorbei. Bei der nächsten Stadt Pahrump ließ ich Rolf dann wieder fahren. Nachdem wir auch noch das Städtchen Shoshone passiert hatten, ging es ganz einsam (wir waren das einzige Auto weit und breit) ins Death Valley. Die Temperatur stieg auch ständig und bald überschritt sie die 40°C Marke. Ab und zu sah man am Straßenrand Wassertanks für Notfälle stehen. Aber man sollte auch immer Wasser mit sich führen, auch um den Kühler vom Auto auffüllen zu können. Denn wenn der Wagen liegen bliebe, könnte das gefährlich werden. Nach noch einigen Fotostopps kamen wir schließlich an die tiefste Stelle Amerikas. Da war etwas mehr Betrieb, denn auch ein Bus kam dahin. Es ist ein riesiger ausgetrockneter Salzsee, auf dem man ein Stück hineinwandern kann. Carolin und ich machten das. Aber der Rückweg fiel uns dann doch schwer, denn die Hitze war doch beträchtlich und wir hatten natürlich kein Wasser mitgenommen Wieder am Auto angekommen, ging es dann wieder eine ganze Weile durch die Wüste. Schließlich kamen wir zur "Hotel-Oase" Furnace Creek. Dort war auch das Visitor Center und ein Museum. Im Visitor Center musste man dann auch zahlen - bzw. wir unseren "Golden Eagle Pass" vorzeigen. Wir hatten nun noch ca. 25 Meilen zu fahren. Unser Hotel hieß Stovepipe Wells. Es liegt in der Nähe von schönen Sanddünen. Carolin holte sich natürlich ihr "obligatorisches Tütchen Sand". Vorher besuchten wir noch eine sehr bekannte Stelle des Death Valley: den so genannten "Zabriskie Point". Das sind versteinerte oder zumindest verhärtete Sanddünen. Bei bestimmtem Sonneneinfall - am besten Sonnenaufgang -oder Untergang- wieder mal sehr spektakulär. Die Temperatur war nun auf 45°C gestiegen. Unser Zimmer war schön und vor allem kühl. Wir hatten eine wunderschöne Aussicht auf die Berge. Nach kurzer Ruhepause machten wir noch einen kleinen "Einkaufsbummel" im General Store. Zurück auf dem Zimmer, aßen wir zu Abend (von unseren Vorräten). Da das Hotel auch einen Swimmingpool hatte, gingen wir all 4 schwimmen, obwohl die Sonne schon fas untergegangen war. Aber den Pool konnte man bis 24 Uhr benutzen. Von der Temperatur her, geht das auch ohne weiteres. Selbst am fortgeschrittenen Abend lag die Temperatur noch bei 40°C. Allerdings wehte auch heißer Wind, der sich anfühlt, als ob ein heißer Fön blasen würde. Im Zimmer wieder angekommen, schrieb ich in mein Tagebuch. Die anderen duschten, oder vertrieben sich anderweitig die Zeit, bis wir wieder mal todmüde und voller neuer Eindrücke zur Nachtruhe übergingen. Morgen früh hatten wir uns vorgenommen, wollten wir das hier angebotene Frühstücksbuffet nutzen, obwohl es nicht ganz billig war und es sich für Oma fast nicht rentiert, weil sie meistens doch nur Marmeladebrötchen zum Frühstück isst. Wir waren gespannt, ob es gut sein wird.
02.09.2005
Es war gut!!! Es gab alles, was das Herz begehrt.Sogar Rührei und Bacon. Dazu konnte man Kaffee oder Saft bestellen. Zuerst dachten wir, dass man zumindest den Saft extra bezahlen muss. Aber es war alles inbegriffen. So gut gestärkt, ging es nun gen Bishop, unsere nächste Station. Heute fuhr ich!!! Es lief gut. Ich musste paktisch nur lenken, als ich den Cruiser eingestellt hatte. Nach 3 1/2 Meilen fiel es Oma ein, dass sie ihre Mütze vor dem Zimmer auf dem Mäuerchen vergessen hatte. Also nochmal zurück und dann wieder los. Nach einiger Zeit ging es allerdings in die Berge. Da musste ich dann selbst Gas geben. Man kann es so viel besser dosieren. Für unterwegs hatten wir keine Besichtigungen geplant. Deshalb waren wir schon kurz nach der Mittagszeit an Ort und Stelle. Der weitere Nachmittag ist uns allen leider nicht in so guter Erinnerung. Es gab Streit, der ziemlich heftig ausfiel. Über den Grund will ich weiters gar nichts sagen, denn im Nachhinein waren es wirklich nur Kleinigkeiten, an denen wir uns alle "hochzogen" Bis sich die Wogen wieder geglättet hatten, war es später Nachmittag und wir hatten keine Zeit mehr, einige geplante Besichtigungen zu machen. Wir besuchten dann nur ein sogenanntes Festival gegenüber des Hotels in einem kleinen Park. Da waren Büdchen aufgebaut, wo man neue und selbst gemachte Sachen kaufen konnte. Außerdem kauften wir in einem besonderen "Bakery Store" knusprige (nicht selbstverständlich) Brötchen und danach noch in einem Supermarkt einige Dinge, die wir brauchten. Das Hotel war wirklich sehr schön. Die Gartenanlage war super. Es ging sogar ein kleiner Bach mittendurch. Die Berge, die rechts und links das Tal begrenzten, gehören zur Sierra Nevada. An manchen Stellen weit oben, konnte man sogar noch Schnee sehen.
03.09.2008
Frühstück war wieder super! Da wir den gestrigen Tag vertrödelt hatten, mussten wir uns heute sputen, denn auf dem Weg zu unserem nächsten Hotel standen mehrere Besichtigungen auf dem Plan. Einen Teil davon hätten wir schon gestern machen können 
Heute fuhr wieder Rolf, weil er doch flotter unterwegs ist. Zunächst wollten wir die Mammuth Lakes sehen. Das ist ein riesiges Touristengebiet. Es fuhren auch Busse zu den sogenannten "Devils Postpiles" - des Teufels Scheiterhaufen. Die wollten wir unbedingt - besonders Carolin - sehen. Ab der Bushaltestelle musste man noch ca. 0,6 Meilen wandern. Dieser geologische Aufschluss ist wirklich sehenswert. Es handelt sich dabei um Basaltsäulen, die wie ein riesiger Scheiterhaufen aussehen. Man konnte auf einem anderen Weg auch obendrauf gehen. Carolin und ich machten das auch. Das war erst recht interessant. Es sah von oben betrachtet aus wie ein gefliester Boden mit 6-eckigen Platten. Aber das war ganz schön gefährlich da oben. Es gab kein Geländer und es war ein wenig abschüssig. Wieder zurück am Parkplatz, fuhren wir weiter und umrundeten einen der Mammuth Lakes, Ach so ich habe ganz vergessen! Heute morgen fuhren wir zunächst die heißen Quellen an, die es auch in diesem Gebiet gibt. Ich wäre sehr gerne darin schwimmen gegangen - aber es fand sich niemand, der mit mir zusammen ins Wasser gegangen wäre. Alleine wollte ich auch nicht. Außerdem waren wir ja (wegen gestern) in Zeitdruck. Schließlich kamen wir dann am Nachmittag am Mono Lake an. Das Visitor Center war gerade noch 5 Minuten offen, nachdem wir angekommen waren. Wir fuhren dann noch einige Meilen auf einem unbefestigten Weg, um die spektakulären Kalksteinstalagmiten, die aus dem See ragen, gut zu sehen. Der Mono Lake ist ein riesiger Crater Lake - der größte von Amerika. Nach einigen Fotoshoots fuhren wir weiter Richtung Yosemite Park, in dem wir heute eigentlich auch noch einige markante Punkte anfahren wollten. Wir mussten nämlich sowieso mitten durch fahren, um zu unserem Hotel in Mariposa zu gelangen. Aber es war schon so spät, dass wir schnurstraks den Weg zu unserem Hotel nahmen. Wir beschlossen, die Besichtigungen auf den nächsten Tag zu verlegen. Die Strecke zog sich ganz schön. Auch über einen Pass mussten wir fahren - ca. 3000 m hoch. Trotz unserer Eile konnten wir unterwegs vom Auto auch schon einige superschöne Aussichten bewundern. Nach endloser, kurvenreicher Fahrt kamen wir endlich gegen 20 Uhr in der Dunkelheit zu unserem Hotel.
04.09.2005
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, ging es nun wieder zurück in den Yosemite Park. Wir wollten unbedingt die Yosemite-Fälle sehen. Außerdem die bekannten Berge "El Capitan" und "Half Dome". Im Park war schon sehr viel Betrieb. Es ist auch kein Wunder, denn dieses Gebiet ist wirklich "wildromantisch". Lauter Felsberge und tiefe Täler. Wir mussten wieder einen Shuttlebus nehmen, um zu den Wasserfällen zu gelangen. Das kostete uns alles viel Zeit. Die Fälle waren aber leider ziemlich enttäuschend, denn sie führten kaum Wasser. Ein kleines Rinnsal kam den Berg runter, das anscheinend sofort versickerte. Unten sah man von dem Wasser nämlich nichts mehr. Aber wir hatten diesesmal wenigstens eine gute Sicht. Carolin wollte dann noch zu einem besonderem Aussichtspunkt - dem "Glacier Point". Es waren aber ca. 36 Meilen hin und zurück noch mal soviel natürlich. Aber es lohnte sich wirklich. Von dort oben konnte man das ganze Tal überblicken und man sah super Half Dome und auch noch einen schönen Wasserfall, den Nevada-Fall. Auf dem Rückweg kamen wir nochmals an einer Stelle vorbei, wo man auch einen schönen Wasserfall sehen konnte. So kamen wir doch noch auf unsere "Wasserfallkosten". Nun fuhren wir wieder in Richtung Küste - nach San Francisco. Es ging wieder eine ganze Weile durch Berge auf einer Panoramastraße. Dann ging es eine weite Strecke durch die "Golden Hills". Außerdem sah man um das Gebiet von Sacramento viele Obstbaumplantagen. Endlich kam die Oakland Bridge in Sicht. Wir mussten 3 $ zahlen, um sie passieren zu dürfen. Dann ging es ruck zuck und Carolin hatte uns zu unserem Hotel navigiert. Hier waren wir wieder mal sehr positiv überrascht. Das Zimmer war super-komfortabel und auch sehr hübsch. Vom Hotel aus ging ein Shuttle-Bus zum Civic-Center. An unserer Straßenkreuzung befinden sich 3 Best Western Hotels. Aber unseres ist wahrscheinlich das beste und komfortabelste. Wir fuhren dann noch in die Stadt, weil wir essen wollten. "Mc Donalds" hatten wir uns vorgestellt, aber wir fanden keinen. Also wurde es "Jack in the Box". Das war auch sehr gut. Danach gings gleich zurück ins Hotel. Wir mussten ja auch noch unsere Koffer ausladen und uns im Zimmer häuslich einrichten. Morgen früh sollten wir unser Frühstück aufs Zimmer gebracht bekommen. Wir waren sehr gespannt, wie das abläuft.
05.09.2005
Es war klasse! Es klopfte zur vereinbarten Zeit und ein junger Bediensteter schleppte ein vollgepacktes Tablett in unser Zimmer, das er auf dem runden Tisch am Erkerfenster abstellte. Er bekam natürlich ein kleines Trinkgeld von uns. Wir hatten 3 Kaffee, 1 Hot Chocolate, 3 O-Saft und 1 Tomatensaft, 4 Croissants und 2 Ceerio und 2 Rosinencornflakes bestellt. Dazu gabs natürlich noch Milch und auch Butter und Dosenmilch usw. Es schmeckte alles sehr gut. Jetzt wollten wir San Francisco erkunden. Eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel (Muni) hatten wir ja schon gestern gekauft. Leider war die Stadt sehr voll, weil es das Labourday Weekend war. In die Cable-Car kamen wir gar nicht rein. Also nahmen wir den Bus. Zuerst fuhren wir mal zu Fishermans Wharf (obligatorisch ). Das kannten wir zwar schon, aber es ist immer wieder sehenswert. Auf dem Pier 39 tummelten sich wieer die Seehunde bzw. Sealions. Da könnte ich stundenlang zusehen, wie sie sich herumbalgten, spielten oder sich einfach sonnten. Apropos sonnen: Es war ziemlich kühl und besonders am Meer wehte ein eiskalter Wind. Carolin und ich kauften uns am Pier 39 eine Fleecejacke. Oma eine etwas dickere, winddichte Jacke, die man auch wenden kann. Dann sieht sie aus wie eine Fleecejacke. Carolin wollte nun die Golden Gate Bridge auch mal von der anderen Seite (nicht wie üblich von rechts wenn man davorsteht sondern von der linken Seite) fotografieren. Also mussten wir eine Buslinie finden, die in den Golden Gate Park fährt. Nach endloser Warterei fanden wir endlich den richtigen Bus, der uns an unser gewünschtes ZHiel brachte. Es ging dann von da aus ein - man kann es nicht anders nennen - Trampelpfad auf die linke Seite der Brücke. Da konnten wir dann einige gute Fotos schießen. Carolin wollte nun noch unbedingt u Oceanbeach, dem Hausstrand San Franciscos. Nachdem wir wieder den richtigen Bus ausbaldowert hatten, fuhren wir wieder quer durch die Stadt und kamen nach langer Fahrt endlich dort an. Carolin und ich gingen hinunter zum Meer, das übrigens gar nicht allzu kalt war. Natülich füllte Carolin sich wieder ihr obligatorisches Tütchen Sand ab. Dann machten wir mit Rolf und Oma noch ein paar Fotos und nahmen dann den Bus wieder zurück. Wir fuhren bis zur Market Street, die ganz in der Nähe unseres Hotels eine Bushaltestelle hat. Oma war nun K:O: und froh, auf dem Zimmer zu sein. Wir - Rolf, Carolin und ich wollten dann nochmal los, um Einkäufe zu machen. Also fuhren wir schon wieder quer durch die Stadt. Aber diesmal konnten wir die Cable-Car nehmen - sogar auf dem Trittbrett fahren, probierten wir aus (ist nicht gefährlich!). Am Fishermans Wharf gingen wir erneut durch einige Läden. Carolin und ich und auch Rolf kauften uns nun auch so eine Wendejacke. Meine ist rosa , Carolins hellgrün und die von Rolf ist dunkelblau. Bis wir wieder zurück zum Hotel kamen, war es fast schon dunkel. Wir wollten ja jetzt noch essen gehen, weil wir Carolins heutigen Geburtstag ja noch ein bisschen feiern wollten. Wir hatten auf unserer "Einkaufstour schon ein kleines Lokal gesehen, zu dem wir jetzt alle 4 gingen. Das Essen war wie ich finde - zwar nicht außergewöhnlich gut, aber annehmbar. Leider schmeckte das Diet Coke ganz komisch. Zuerst dachten wir, es lag am gechlorten Eis. Aber nachdem wir es nochmal ohne Eis bestellt hatten, war es wieder genauso. Anschließend fuhren wir noch ein Stück mit der Cable-Bahn, weil Oma nochmal fahren wollte. Endlich kamen wir wieder am Union Square an, wie wir noch auf unseren Shuttle Bus warten mussten. Im Hotel wieder angekommen, waren wir jetzt alle ziemlich "kaputt" und fielen todmüde ins Bett. Leider hatte Carolin izwischen festgestellt, dass sie ihr "Sandsäckchen" am Strand stehengelassen hatte. Rolf versprach, morgen nochmal vorbei zu fahren.
06.09.2005
Heute hat es wieder gut geklappt mit dem Frühstück. Wir hatten es heute etwas früher bestellt. Wir wollten heute morgen noch einiges in San Francisco nachholen. Zuerst mal dirigierte Carolin Rolf zur Lombard-Street (die steilste Serpentinenstraße in San Francisco), die er diesmal unbedingt runterfahren wollte. Carolin und ich stiegen vorher aus und wollten filmen bzw. fotografieren. Es hat auch fast alles gut geklappt. Allerdings hatte ich meine Kamera verstellt >:), so dass ich anstatt zu fotografieren eine kurze Filmsequenz aufnahm. Carolin hat von unterhalb der Lombard-Street gefilmt, während ich mich mittendrin auf der "Fussgängertreppe" postiert hatte. Anschließend fuhren wir alle zusammen nochmals runter. Ich glaube mitgekriegt zu haben, während ich fotografierte (filmte), dass sich die Anwohner über die Touristen mokieren, die "aus Gaudi" die Straße herunterfahren (zwei Bewohnerinnen unterhielten sich nämlich von Fenster zu Fenster darüber). Aber das hätten sie vorher wissen können, dass Touristen zu dieser Attraktion kommen würden. Anschließend fuhren wir zum Alamo-Park (obligatorisch). Dort stehen ja die viktorianischen Häuser im Vordergrund und dahinter ist die Skyline des modernen San Franciscos zu sehen. Das kommt auch in verschiedenen Fernsehserien vor - z.B. bei "Full House". Danach gings nochmal zum Strand, um Sand zu holen. Auch das fanden wir sofort auf Anhieb, obwohl wir keinen allzuguten Stadtplan zur Verfügung hatten. Es war nun fast schon Mittag geworden, bis wir aus der Stadt herauskamen. Das Wetter war heute nicht so besonders. Es war relativ bedeckt. Gut, dass wir gestern schon viele gute Fotos gemacht hatten, wo das Wetter ganz klar und sonnig war. Unser heutiges Ziel war San Luis Obispo. Es ging eine sehr lange Zeit am Meer auf der Straße No. 1 entlang, die sehr schöne und auch außergewöhnliche Ausblicke auf das Meer bot. Die Straße zog sich ganz schön und es wurde Spätnachmittag, bis wir unser Hotel erreichten. Das Zimmer war wieder mal sehr schön. Gegenüber gab es eine Mall. Wir mussten ja noch einiges einkaufen für unser Abendessen. Danach vesperten wir wieder auf dem Zimmer und sahen etwas fern.
07.09.2005
Heute fuhren wir unser letztes Hotel auf unserer Tour an. Das Frühstück war nicht so sehr nach meinem Geschmack :-( Es gab nur ziemlich trockene Bagels mit Zwiebeln drin. Allerdings gab es auch kleine Cookies (kleine Kuchen) - die waren OK. Auf unserem Weg nach Costa Mesa wollten wir noch zumindest Venice Beach (mal bei gutem Wetter) und den Holywood Boulevard besichtigen. Aber wir kamen nur dazu, in Venice Beach Station zu machen. Carolin fühlte sich ganz plötzlich nicht wohl und bekam schlimme Magenschmerzen. So konnten wir den Bummel über Venice Beach gar nicht so recht genießen. Aber wir kauften in einer der Strandbuden dann doch T-Shirts für Natalie und Sabrina und für Oliver. Oma und ich kauften uns auch noch ein T-Shirt. In Anbetracht der Lage, beschlossen wir dann, schnurstraks nach Costa Mesa zu unserem Hotel zu fahren und Holywood ausfallen zu lassen. Schade - aber Carolin fühlte sich wirklich nicht gut. Später hörten die Magenkrämpfe zwar auf aber sie bekam auch noch Fieber. Unsere Hoffnung war, dass es am nächsten Tag wieder besser war. Wir holten dann noch etwas zu essen im nahegelegenen "Jack in the Box". Ach ja, zu dem Hotel ist zu sagen, dass es wieder mal sehr schön war. Man konnte in der Lobby sogar kostenlos ins Internet, was wir sogleich ausnutzen. Den weiteren Abend verbrachten wir auf dem Zimmer, weil Rolf auch nicht so ganz "auf dem Damm" war. Der Verkehr um L.A. war ganz schön "heavy". Manchmal bis zu 7 Spuren in eine Richtung und auch mindestens 5 in die andere. Da muss ich Rolf bewundern, dass er sich da nicht aus der Ruhe bringen ließ.
08.09.2008
Heute ging es zumindest Carolin wieder besser. Rolf ist noch nicht wieder ganz fit. Da wir keinen richtigen Plan hatten, was wir machen sollten, fuhren wir zuerst mal nach Newport Beach (bekannt aus der Fernsehserie "O.C. California"), um uns mal den Strand anzusehen. Da gibt es auch 2 Stege, die ins Meer gehen, sogenannte Seebrücken. Das Wetter war nicht so warm, wie wir es uns vorgestellt hatten. Aber einige unentwegte Wellensurfer waren wieder im Wasser. Aber die trugen Neoprenanzüge. Eine Weile sahen wir von der Seebrücke aus zu.
Kleine Episode:
Im Sand (recht weit von der Wasserlinie entfernt) lag ein junges Pärchen auf einer Decke. Plötzlich kam so eine große Welle, dass die beiden völlig durchnässt wurden. Es war das einzigste Mal, dass das Wasser so hoch auf den Strand kam und auch noch nur an dieser einzigsten Stelle. Das war lustig anzusehen, wie sie aufgesprungen sind. Schadenfreude ist halt doch die "beste Freude"

Später fuhren wir zurück zum Hotel und wieder hatten wir keinen "Plan". Das war bestimmt, weil wir sonst jeden Tag Stunden im Auto verbracht hatten und jetzt war es unewöhnlich, so viel unverplante Zeit zu haben. Carolin, Oma und ich gingen dann zum Pool. Das Wetter war nicht so heiss, dass man es nicht in der Sonne ausgehalten hätte. Wir sonnten uns also und auch der Pool und der heisse Whirlpool wurden von uns ausgiebig getestet. Später kam dann doch noch Rolf dazu und sonnte sich zumindest. Plötzlich von "jetzt auf gleich" bemerkte ich, dass meine Beine und mein Decolleté total gerötet waren. Das war knapp an der Grenze zum Sonnenbrand. Ich war nach einigen Tagen überrascht, dass sich meine Haut nicht abgegeschält hatte. Denn es hat besonders auf den Oberschenkeln gebrannt wie Feuer. Abends aßen wir wieder von unseren Vorräten.
09.09.2005
Der Tag begann dann heute, wie auch gestern, wieder mit einem sogenannten "Full breakfast". Es gab Bacon, Eier und so eine Art Bratkartoffeln. Dazu dann noch English Muffins, kleine Kuchen und Früchte. Das Frühstück war ganz gut. Für heute hatten wir beschlossen, am Morgen shoppen zu gehen und uns dann nachmittags an den Strand zu legen. Carolin wollte sogar schwimmen! Zuerst mal wollten wir zu 2 Malls, die wir lt. Landkarte in der Nähe gesehen hatten. Dank Carolins Navigationskünsten, fanden wir auch alles. Die erste Mall war allerdings ein Flop - denn sie wurde gerade gebaut oder umgebaut. Man konnte nur in ein Geschäft. Die zweite Mall war dann nach unserem Geschmack mit unzähligen Läden. Wir kauften uns dann auch einige Sachen. Carolin und ich wurden wieder mal im "RAVE" fündig. Ansonsten gab es da u.A. auch einen "Macy´s" und einen "Sears". Auch einen "Old Navy" gab es in dieser riesigen Mall. Zum Strand gingen wir dann auf "Balboa Island". Dort gibt es viele Ferienhäuschen, die manchmal sogar in erster Strandlinie liegen - sehr hübsch! In einer der kleinen Seitenstraßen parkten wir unseren Toyota. Der Strand ist hier mindestens 100 bis 150 m breit und es befand sich fast kein Mensch dort. Nur alle 100 bis 200 m mal eine Decke mit Sonnenhungrigen. Der Sand ist dort sehr schön und man kommt sich vor wie in der Sahara . Die Wellen waren heute noch höher wie gestern. Es war nicht daran zu denken, hinein zu gehen. Wir fanden es viel zu gefährlich mit dieser Brandung. Jetzt komme doch noch dazu, zu lesen. Das zweite Buch bekomme ich heute noch fertig. Plötzlich sahen wir 5 oder 6 Delfine, die immer vor der Küste hin und herschwammen und auch manchmal mehr als die Rückeflosse zeigten. Die Entfernung war nicht weiter als ca. 30 bis 50 m. Das war das erste Mal, dass wir Delfine in freier Natur aus dieser Nähe bewundern konnten. Abends gingen wir wieder zu "Jack in the Box" und aßen einen der leckeren Hamburger, die dort erst zubereitet werden, wenn man sie bestellt hat.
10.09.2005
Heute hatten wir ein ähnliches Programm wie gestern. Wir hatten nämlich noch nicht alle Mitbringsel zusammen. Wir erhofften uns vom WAL-Mart, dass wir noch die "bestellten" Jeansjacken für Oliver und Sabrina dort finden könnten. Im Internet suchten wir uns 2 WAL-Marts in der Nähe heraus und Carolin schrieb sich genau auf, wie man hinkommt. Es klappte auch wieder gut. Leider gab es im ersten WAL-Mart, den wir anfuhren, keine Jacke für Oliver. Für Sabrina fanden wir was. Irgendwie kauften in diesem WAL.Mart fast nur Mexikaner ein, die uns immer ziemlich unfreundlich vorkamen. Bei dem anderen WAL-Mart gab es auch keine Männer-Jeansjacken. Aber ich fand hier Bettwäsche recht günstig. Nach solchen Sachen hatte ich schon immer gesucht. Man muss eine "Twin Garnitur" nehmen. Das passt ganz gut für unsere Betten in Deutschland. Da ist dann enthalten: 1 Spannbettlaken, 1 Oberbettlaken und ein Kissen 40x80 cm. Es gibt in USA sehr schöne Muster für Bettwäsche. Neben dem WAL-Mart gab es noch einen "Ross Dress for Less" Da fanden wir dann eine annehmbare Jacke für Oliver. Ach so - in dem WAL-Mart fanden wir auch 2 T-Shirts für Tim. Hier ist es immer erst ab Mittag richtig schönes Wetter, wenn auch der Wind bläst. Wir parkten an ähnlicher Stelle wie gestern und legten uns wieder an den riesigen, menschenleeren Strand. Heute waren die Wellen noch höher - richtige "Brecher". Es war überhaupt nicht daran zu denken, ins Wasser zu gehen. Wir blieben, bis wir ganz "durchgeblasen" waren und schauten auch nochmal in die Geschäfte in Balboa. Da fanden wir dann ein T-Shirt für Steffen und Carolin kaufte sich eine Shorts mit dem Glitzer-Schriftzug "Newport-Beach" auf dem Po ;). Für Abends hatten wir beschlossen, wollten wir uns nochmals ein "richtiges Abendessen" in einem Lokal gönnen. Da wir da eigentlich immer zufrieden waren, wählten wir "Denny´s" für unsere letzte Mahlzeit (Henkersmahlzeit ). Bei der Bestellung gab es allerdings ein Missverständnis! Es war mal wieder ein Mexikaner , der da bediente. Er war zwar freundlich, aber konnte wohl besser spanisch als englisch. Carolin bekam kein Steak sondern nur die Beilagen - nämlich Salat und Zwiebelringe. Das Steak wurde dann nachgeliefert und der Fehler war ausgebügelt . Abends begann ich dann schon mal zu packen, damit ich morgen früh nicht so viel zu tun hatte. Aber wir müssen ja erst um 12 Uhr mittags auschecken.
11.09.2006
Heute war es also so weit.Die 3 Wochen sind wie im Flug vergangen. heute müssen wir Abschied nehmen von USA. Der Tag begann nicht so optimal . Oma war es schlecht. Sie konnte nichts frühstücken und Rolf ging es genau so. Bestimmt waren sie total aufgeregt, wegen der bevorstehenden Reise. Nach dem Frühstück packte ich zu Ende und dann hatten wir noch Zeit bis "noon", wo Auschecktime war. Die Zeit bis dahin verbrachte ich mit lesen, Oma mit schlafen und Rolf + Carolin beschäftigten sich auch irgendwie. Übrigens hatte ich zuvor mal wieder Bedenken, ob ich alles unterbringe. Aber irgendwie klappt es immer . Die Fahrt nach L.A. war nicht ganz so stressig, wie an einem Werktag. Heute war ja Sonntag und noch dazu der 11. September, ein schlimmer Tag für die Amerikaner. Zuerst fanden wir die Alamo-Niederlassung nicht auf Anhieb. Aber nach genauerem suchen, waren wir schon ganz in der Nähe gewesen. Die Rückgabe des Wagens erwies sich genauso problemlos, wie bei unserem letzten Mietwagen-Urlaub. Die Dame scannte den Wagen, nahm die km (miles) auf und gut war´s. Nach kaum 5 Minuten Wartezeit, kam schon der Shuttlebus, der uns zum nahegelegenen Flugplatz brachte. Trotz 2 zusätzlichen Gepäckstücken klappte es mit den Koffern gut. Wir brauchten allerdings 2 Gepäckwagen, von denen jeder 2$ kostete. Aber was soll´s - tragen konnten wir natürlich nicht alles. Der Flughafen war auffallend leer, was wir auf den 11. September zurückführten. Die Zeit bis zum Eincheck verbrachten wir, indem wir das Treiben um uns herum beobachteten. Es waren fast nur Asiaten in dieser Abflughalle. Es waren halt nur asiatische Fluggesellschaften hier angesiedelt. Endlich konnten wir einchecken. Der Sicherheitscheck für das aufgegebene Gepäck ging auch problemlos. Nun hatten wir wieder einige Zeit tot zu schlagen. Wir gingen zu McDonalds und aßen etwas. Oma und Rolf hatten immer noch keinen rechten Appetit. Nach dem Handgepäckcheck gingen wir zum Gate, wo wir uns direkt am Fenster niederließen. Da konnten wir beobachten, wie ein Ferrari aus einer Lufthansamaschine ausgeladen wurde. Das war auch mal interessant zu beobachten. Plötzlich hieß es: Nochmal Handgepäckcheck und Leibesvisitation für alle Fluggäste. Aber das ging auch recht fix. Lustig war zu beobachten, dass immer wieder manche Leute ihre Sachen beim Check vergaßen. Einige sogar ihr Portemonaie und einer sogar seinen Paß! Aber ich glaube, nach einigen Durchsagen konnten dann alle Sachen wieder zugeordnet werden. Obwohl wir relativ früh am Flughafen waren, ging die Zeit doch recht schnell vorbei, weil es halt viel zu sehen und beobachten gab. Endlich wurde geboardet. Das ging schnell und problemlos. Wir bemerkten bald, dass das Flugzeug halb leer war. Das war ganz praktisch, so konnte man sich ein wenig ausbreiten und hatte auch die Chance, eine Runde zu schlafen. Als das Abendessen serviert wurde, waren wir überrascht, dass der Steward schon wusste, dass wir europäisches Essen bestellt hatten. Aber durch ein Missverständnis bekam Oma doch das Indische Hühnchen, das furchtbar scharf war. Ich sagte dann Bescheid, dass Oma das nicht essen konnte und der nette, junge (und auch attraktive) Flugbegleiter hastete sofort davon, um noch ein europäisches Essen für Oma aufzutreiben. Aber das war anscheinend nicht so leicht, denn ich sah ihn im ganzen Flugzeug "rumsuchen". Endlich kam er zurück mit einem Essen, serviert auf Porzellangeschirr, aus der ersten Klasse. Es waren Shrimps oder sowas ähnliches. Leider aß Oma so etwa nicht, deshalb tauschte sie mit Rolf, der es excellent fand. Später, als Nachtruhe angesagt war an Bord, und Carolin bereits 3/4´s schlief, machte ein anderer netter Flugbegleiter sie darauf aufmerksam, dass es draußen "Northern Lights" zu sehen gab. Er meinte Polarlichter. Das fand ich auch supernett. Alles in Allem waren wir wieder megazufrieden mit dem Flug mit Air India, der Fluggesellschaft, die uns vorher so "miesgemacht" wurde. Es war sogar einer der besten Flüge, die wir je hatten. Die Landung - sogar früher, als geplant - verlief auch sehr ruhig und ich hatte fast keine Angst . Kaum ausgerollt, rief Carolin gleich Oliver an, der schon da war. Die Abfertigung dauerte dann doch länger, als wir das gewohnt waren. Bei der Paßkontrolle standen lange Schlangen an. Es waren anscheinend mehrere große Maschinen aus Übersee gelandet. Manche indischen Passagiere - übrigens aus unserer Maschine - mussten dann nochmal so lange in die Luft. Die reisten nämlich weiter nach Bombay. Ich beneidete sie nicht darum. Unsere Reise war schon lang genug - nämlich über 10 Stunden waren wir in der Luft. Aber zum Glück hatten wie diesmal einen Non-Stop-Flug. Endlich hatten wir alle Formalitäten hinter uns und konnten unser Gepäck einsammeln - im wahrsten Sinne des Wortes. Die Koffer liefen nämlich nicht mehr auf dem Band im Kreis herum, sondern standen bereits in der Halle herum. Endlich konnten wir Oliver in die Arme schließen und unsere letzte Etappe der Reise antreten. Nämlich die Autofahrt mit unserem Mazda Premecy, der uns jetzt klein vorkam, nach dem Toyota Sienna in Amerika, von Frankfurt in unsere Heimatstadt. Endlich kamen wir zwar erschöpft, aber ganz froh nach Hause in unser "Geregeltes" . Im Rückblick möchte ich sagen, es war wieder mal eine tolle Reise mit vielen Eindrücken und Einblicken in fremde und andersartige Sehenswürdigkeiten physiogeographischer und antropogeographischer Art.
E N D E des Reiseberichtes der USA-Reise 2005
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Ich über uns ;-) |
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ICH ÜBER UNS ;-)
Hallo - Ihr habt meine Seite gefunden ;-) Ich (Silvia) versuche zum ersten Mal, eine Hompage zu gestalten. Ich werde nach und nach Fotos unserer schönsten Urlaube in USA einstellen und noch einiges über unsere Familie - z.B. unser erstes Enkelkind Julian, besondere familiäre Ereignisse usw. Ich will Euch sehr viele Bilder zeigen! Über einen Eintrag ins Gästebuch mit einem "Feedback" würde ich mich sehr freuen! |
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